Adventskalender zum Ausmalen
Adventskalender zum Ausmalen: 7 Wege, wie du ihn erlebst
Was in der grünen Box steckt, ist eigentlich kein klassischer Kalender. Sondern 24 Malkarten und ziemlich viel Freiheit, was du daraus machst.
Die grüne Box mit 24 Malkarten auf 300g Papier mit Fotohintergrund.
Ein Adventskalender. Siebenundzwanzig Möglichkeiten. Nein, Spaß. Aber sieben echte. Hier kommen sie, vom einfachen Verschenken bis zur Schatzsuche über 24 Tage.
Einfach verschenken, so wie er ist
Der einfachste Weg ist oft der schönste. Die grüne Box mit der Schleife, ein Kärtchen dazu, fertig. Wer einen Adventskalender für Erwachsene sucht, der nicht nach Massenware aussieht, ist hier richtig. Kein Basteln, kein Einpacken, kein Stress. Und trotzdem etwas, das bleibt. Denn am Ende des Advents sind 24 kleine Kunstwerke entstanden, nicht 24 leere Verpackungen.
Einzeln einpacken und selbst befüllen
Wer mehr möchte als ein fertiges Paket, macht aus den Karten und Extras einen echten Türchenkalender. Jeden Tag ein Päckchen, jeden Tag eine Überraschung. Mit System: Die Malkarten kommen täglich, die Accessoires verteilt auf die Adventswochenenden, der Bilderhalter erst an Nikolaus. Zu dem Zeitpunkt hat die Person schon fünf fertige Karten und plötzlich einen Platz, sie aufzustellen. Ein gutes Buntstiftset dazu? Dann ist die Farbe des Tages die erste Überraschung, das Motiv die zweite.
Die große Grußkarte, eine täglich verschickt
Eine Idee, bei der dein Kopf sofort sagt: Das geht doch nicht. Und dann: Wieso eigentlich nicht? Du malst jeden Tag eine Karte aus und schickst sie per Post. Im DIN A4 Format. Eine ausgemalte Malkarte mit Fotohintergrund ist kein Briefpapier, sie ist ein kleines Kunstwerk. Und Kunstwerke dürfen Platz haben. 24 Tage, 24 Karten, 24 Momente beim Empfänger, an die er sich erinnern wird.
Das ist kein Adventskalender. Das ist ein Kunstprojekt per Post.
Briefpost vom Weihnachtsfuchs
Eine Variante, die besonders für Kinder, beste Freundinnen oder Menschen mit Sinn für kleine Rituale funktioniert. Jede Karte kommt in einen Umschlag. Auf der Rückseite keine Absenderadresse, nur ein kleines Fuchssymbol. Und drin: die Malkarte, plus eine kurze handgeschriebene Nachricht. Am Ende des Advents hat die Person nicht nur 24 Karten. Sie hat eine Geschichte, die jemand für sie geschrieben hat.
Was du in die Umschläge legst, bestimmst du selbst. Wir haben dazu drei kleine Hefte geschrieben, jedes mit 24 Texten zum Beilegen oder zum Abschreiben mit deiner eigenen Handschrift.
Liebe Malfreundin, ich bin da. Noch leise, noch ein bisschen versteckt, aber da. Heute fängt etwas an. Nimm dir einen Moment. Nur für dich. Die Karte wartet schon.
Heute ist der letzte Brief. Und ich verrate dir ein Geheimnis: Der Weihnachtsfuchs war die ganze Zeit jemand, der dich kennt und liebt. Du wirst gesehen. Du bist nicht allein.
Clara findet die Schachtel auf dem Dachboden. Rotbraunes Papier, verschnürt mit einem verblassten Band. Ihr Name darauf, aber nicht ihre Handschrift. Sie öffnet sie nicht. Noch nicht.
Ein Zettel. Nur ein Satz. Heute nichts. Nur dieser Tag. Der gehört dir. Clara lacht. Laut, überrascht, allein in der Küche. Er kannte sie wirklich sehr gut.
Ich mag dein Lachen. Nicht das höfliche, das echte. Das, das kommt, bevor du es aufhalten kannst. Dieses Lachen ist eines meiner Lieblingsgeräusche auf der Welt.
Ich wollte heute etwas Tiefgründiges schreiben. Aber manchmal reicht es zu sagen: Ich bin froh, dass es dich gibt. Ich bin froh, dass es dich gibt.
Die Schatzsuche
Auf der Rückseite jeder Karte wartet ein Buchstabe oder ein Wort. Erst wenn alle 24 Karten da sind, ergibt sich das Lösungswort. Oder ein ganzer Satz. „Ich bin froh, dass es dich gibt.“ Das klingt einfach. Und ist trotzdem eines der persönlichsten Dinge, die man jemandem schenken kann. Wer es aufwendiger mag, versteckt kleine Hinweise: Karte 7 sagt „Schau mal unter dem Sofa.“, Karte 15 „Heute gibt es Punsch, ich lade ein.“ Ein Adventskalender als Schnitzeljagd.
Das Reiseritual
Wer viel unterwegs ist, beruflich, im Fernstudium, in einer Fernbeziehung, kennt das Gefühl: Der Advent passiert irgendwie ohne einen. Die 24 Malkarten passen in jeden Koffer. Jeden Abend eine Karte, egal in welchem Hotelzimmer, egal in welcher Stadt. Kerzenlicht ist optional, ein Buntstift reicht. Am Ende des Advents ein kleines Reisetagebuch in Farbe. Jede Karte ein Abend, jede Farbe eine Erinnerung.
Gemeinsam ausmalen, zu zweit
Zwei Menschen, eine Karte pro Tag. Jeder malt die Hälfte. Am selben Tisch, mit Tee und Musik. Oder per Post hin und her: Du malst die linke Hälfte, schickst sie weiter, die andere Person malt die rechte. Die fertige Karte gehört dann beiden. Das funktioniert mit der besten Freundin, mit der Schwester, mit der Mama, die weit weg wohnt.
Sieben Wege, ein Kalender. Vielleicht ist deiner schon dabei. Vielleicht fällt dir beim Lesen ein achter ein. Genau das ist die Idee.
Adventskalender zum Ausmalen
24 Malkarten auf 300g Papier mit Fotohintergrund, in der grünen Box mit Schleife.